Der Ortsverein Schwetzingerstadt/Oststadt fordert, die Umgestaltung des Tattersalls nicht auf die lange Bank zu schieben. "Natürlich ist es einfach," so Vorsitzender Steffen Lückehe, "in Zeiten leerer Kassen nichts zu tun, weil man keine Architektenwettbewerbe finanzieren kann." Aber auch mit günstigen Lösungen ist der Tattersall aufwertbar. So stellte der Stadterneuerer und Bezirksbeirat Giannis Kladis im Ortsverein ein Konzept der Verbesserung vor, in welchem man mit einem einheitlichen Straßenbelag und Bodenhöhe den Platzcharakter verstärken könnte. Mit einer zusätzlichen Verkehrsberuhigung und Außenbestuhlung durch die ansässige Gastronomie wäre der Tattersall nicht nur ein Umsteigepunkt für Strassenbahngäste, sondern auch ein schöner Stadtteilplatz. Da schon lange parteiübergreifend die Einsicht vorhanden ist, dass das Entrée der Schwetzingerstadt verschönert werden muss, sind solch ´einfache´ Massnahmen der 1.Schritt hierzu.
Der Ortsverein fordert nachdrücklich die zügige Umsetzung dieser Pläne.
Die SPD begrüßt die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Aufwertung des östlichen Fahrlachgebietes. Betroffen ist vor allem das ehemalige Grundstück des Autohauses Kannenberg. Ein privater Investor plant die Errichtung eines Möbelhauses mit dem Schwerpunkt auf Naturholzmöbel und ein Zoofachhandel.
SPD-Stadtrat Boris Weirauch begründete im zuständigen gemeinderätlichen Ausschuss für Umwelt und Technik seine Zustimmung damit, dass „ dieses Gebiet nach jahrelangen Stillstand endlich wieder aufgewertet werden muss“. Weirauch wies jedoch darauf hin, dass es für die SPD wichtig ist, dass die beabsichtigte Nutzung keine negativen Auswirkungen auf den Einzelhandel und die Gewerbetreibenden in der Schwetzingerstadt/Oststadt hat. Dies ist auch für die SPD-Bezirksbeiratsprecherin Nazan Kapan neben der Schaffung von Arbeitsplätzen und Lehrstellen im lokalen Umfeld der entscheidende Punkt.
Entsprechende werden die SPD-Gemeinderatsfraktion und die örtlichen SPD-Bezirksbeiräte im folgenden Bebauungsplanverfahren hierauf ihr Hauptaugenmerk richten und – wenn erforderlich – entsprechende Änderungen verlangen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung übergab Stadtrat Boris Weirauch nach 6 erfolgreichen Jahren den Ortsvereinsvoritz in neue Hände.
Unter der Leitung der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Konstanze Wegner und in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Helen Heberer und des Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz wählte der Ortsverein den 48 jährigen ehemaligen Bezirksbeiratssprecher Steffen Lückehe als Vorsitzenden. Dieser war schon seit Jahren in verschiedener Funktionen Mitglied im Vorstand. Mit seinen Stellvertretern Pantelis Nikitopoulos, Nazan Kapan und Leo Czerny, der Kassiererin Margot Liebscher und dem Schriftführer Giannis Kladis mischt er sein Team aus langer Parteierfahrung und jugendlichem Elan.
An den bekannten Auseinandersetzungen Umbau Tattersall und Diskussion um den Neuostheimer Flughafen wird der Vorstand weiterhin arbeiten, neue Themen werden mit den Auswirkungen der Wirtschaftkrise, der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2020 und der Veränderung in der Organisation der Schullandschaft hinzukommen. Der größte Ortsverein Mannheims, der von der Schwetzingerstadt über die Oststadt bis nach Neuost- und Neuhermsheim reicht, hat sich immer den Themen der Zeit offensiv genähert und wird dies auch weiterhin tun.
Am 21. November 2009 eröffnete der SPD-Ortsverein Mannheim-Ost in seinen Räumen in der Seckenheimer Straße 72 ein Wahllokal. Im Rahmen der Mitgliederbefragung über den neuen Parteivorsitzenden in Baden-Württemberg fand dort eine Urnenwahl statt. Neben der Briefwahl bot der Ortsverein hierdurch seinen Mitgliedern die Möglichkeit der Stimmabgabe vor Ort. Zahlreiche Genossinnen und Genossen nahmen dieses Angebot in Anspruch. Unter ihnen befand sich auch der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. (FOTO) Nach der Stimmabgabe ließen die Anwesenden bei Kaffee und Kuchen den Wahltag ausklingen
Der SPD-Ortsverein Mannheim-Ost begrüßt die Wahl von Sigmar Gabriel zum neuen SPD-Parteivorsitzenden. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Boris Weirauch zeigt sich beeindruckt von der starken Rede des neuen SPD-Chefs in Dresden: „Das war die richtige Rede, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort“. „Dass Sigmar Gabriel im Anschluss mit einem hervorragenden Ergebnis gewählt wurde, ist hierfür der verdiente Lohn“ so Weirauch. Die SPD im Mannheimer Osten erhofft sich mit der neuen Parteiführung frischen Schwung, erwartet aber auch eine reflektierte Aufarbeitung der Politik der vergangenen Jahre. Die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Katharina Bauer warnt jedoch in diesem Zusammenhang den Realitätsbezug aufzugeben. Für Bauer ist darüber hinaus wichtig, dass die SPD ihren Status als Volkspartei beibehält und nicht nur bestimmte Klientel vertritt. „Die gesellschaftliche Mitte ist und bleibt die Vorraussetzung für eine Regierung unter Führung der SPD“, so Weirauch und Bauer abschließend.
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