SPD Mannheim-Ost

 

Verkehrssituation am Hauptbahnhof bleibt ein Problem / Investor auf Tauchstation

Veröffentlicht in Presseecho

aus dem Mannheimer Morgen vom 23. Oktober 2009

von Anke Philipp

Politiker fordern endlich "Durchstich" übers Post-Areal

Verkehrsgutachten, Kiss & Ride in der Tiefgarage, wildes Parken,
Fahrrad-Abschleppaktionen: Die Situation rund um den Hauptbahnhof
bleibt angespannt. Daran ändern wohl auch zusätzliche Fahrradbügel, die
2010 am Willy-Brandt-Platz aufgestellt werden, nichts. Umso mehr wächst
im politischen Raum der Druck, endlich den Durchstich von der
Heinrich-von-Stephan-Straße über das Postareal zur
Reichskanzler-Müller-Straße zu erreichen. Der neue Investor, die Lorac
Investment Management S.a.r.l., äußert sich dazu indes nicht.

Anfragen der Zeitung an den Finanzdienstleister aus Luxembourg bleiben
unbeantwortet. Bereits im April 2008 hatte der Fonds deutschlandweit
1200 Objekte von der Deutsche Post World Net gekauft, darunter das
gesamte Postgelände. Die Stadt hat damit ihr Vorkaufsrecht auf die 40
000 Quadratmeter Grund und Boden in direkter Bahnhofsnähe aufgegeben.
Seither herrscht Stillstand. Außer, dass im Internet unter den von der
Lorac zahlreich angebotenen Immobilien auch 1000 Quadratmeter
Büroflächen im 1973 erbauten Hauptpostgebäude auftauchen. Aufgrund der
Zentrumslage, so heißt es im Text, sei eine verkehrliche Anbindung an
das Objekt in "idealer Weise gegeben".

Vor Ort hört man dies gar nicht gerne, zumal seit kurzem eine vom
Lindenhof verlagerte Diskothek zusätzlichen Verkehr - wenn auch in den
Abendstunden - in die Heinrich-von-Stephan-Straße lockt. "Wir vermissen
hier ein klares Konzept", ärgerten sich Bezirksbeiräte bei ihrer
Sitzung in der Schwetzingerstadt, dass sie über die Diskothek-Pläne nur
knapp und schriftlich informiert wurden. Die Situation rund um den
Bahnhof werde nicht besser, sondern immer chaotischer. Die gesamte
Gegend sei verwahrlost und total verdreckt, ärgert sich auch MM-Leser
Bernd Berlinghof, der öfters am Hauptpostamt vorbeikommt.

Verhandlungen laufen ins Leere

Maßnahmen am Hauptbahnhof hin oder her: "Es funktioniert dort nicht",
so Stadtrat Boris Weirauch (SPD). Eine Entspannung sei nur mit einer
neuen Verkehrsader zwischen Heinrich-von-Stephan- und
Reichskanzler-Müller-Straße möglich. Das weiß auch die Stadt und hat
das Gespräch mit den neuen Eigentümern gesucht. Vor kurzem fand eine
erste Begegnung im Rathaus statt, berichtet Stadtplaner Klaus Elliger,
dass sich im Nachhinein trotz einiger Vorschläge seitens der Mannheimer
aber nichts getan habe. Über das Planungsrecht sei die Stadt indes auf
jeden Fall bei der Neuordnung der Grundstücke mit im Boot.

Da Einzelhandel auf dem Postgelände nicht angesiedelt werden darf
(Zentrenkonzept), dürfte die Vermarktung des gesamten Geländes wohl
ziemlich schwierig werden, zumal im gegenüberliegenden Galileie-Block
auch noch Büros angeboten werden. Konkurrenz deshalb auch zu Mannheim
21? "Wir hoffen, dass das Postgelände vorher auf den Markt kommt", sagt
Elliger.

Adresse des Artikels:
http://www.morgenweb.de/region/mannheim/stadtteile/­schwetzingerstadt-oststadt/20091023_srv0000004923867.html

 

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