Sozialdemokraten machen sich für den Erhalt der Brunnenanlage in der Traitteurstraße stark
Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat den Abriss des Brunnens und die Einebnung der Anlage vor. Nach dem Willen des Fachbereichs Immobilienmanagement soll anstelle des Brunnens ein Pflanzenbeet entstehen
SPD-Stadtrat Dr. Boris Weirauch lehnt gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Bezirksbeirat Schwetzingerstadt/Oststadt den Abriss der Brunnenanlage in der Traitteurstraße ab und appelliert an den zuständigen Ersten Bürgermeister Christian Specht die Entscheidung der Stadtverwaltung nochmals zu überdenken.
„Wir wollen den Brunnen erhalten“ erklärt der für die Schwetzingerstadt zuständige Stadtrat, der sich bereits im Frühsommer aufgrund von Bürgeranfragen bei der Stadtverwaltung für eine Instandsetzung des seit längerer Zeit aufgrund von technischen Problemen außer Betrieb befindlichen Brunnens eingesetzt hatte. Für Weirauch ist die Haltung der Stadtverwaltung nicht nachvollziehbar. „Finanzmittel in Höhe von 30.000 EUR für eine Ertüchtigung des Brunnens wurden vom Gemeinderat im Etat bereitgestellt. Die Stadtverwaltung muss sich die kritische Frage gefallen lassen, weshalb sie den Abriss des Brunnes befürwortet, der mit 20.000 EUR im Verhältnis nur unwesentlich günstiger ist, obwohl das Geld für den Erhalt vorhanden ist“ ist er sich mit den SPD-Bezirksbeirätinnen Katja Bär und Ute Münch einig.
„Der Brunnen mit den am Rande befindlichen Sitzgelegenheiten könnte wieder eine schöne Anlaufstelle sein, die gerade ältere Menschen oder Familien mit Kindern zum Verweilen einlädt und die Lebensqualität im Stadtteil erhöht“ begründen Bär und Münch die Haltung der SPD vor Ort.